Arnoldinum und Stadtbücherei gehen Bildungspartnerschaft ein

Quelle: Westfälische Nachrichten, Nr. 266, Seite 17
Autor: Ralph Schippers
Veröffentlicht am: 17.11.2017

Gemeinsam für Medienkompetenz

Gemeinsam für Medienkompetenz

Strahlende Gesichter nach der Vertragsunterzeichnung: Jürgen Hornemann (Arnoldinum), Cornelia Eissing (Stadtbücherei), Lisa Heuing (Arnoldinum), Kaj Dönneweg (Büchereileiter), Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer und Rainer Nix vom Förderverein der Bücherei. Dieser hatte die Neugestaltung des Kinder- und Jugendbereichs ebenso wie die Sparkasse finanziell unterstützt.

Quelle: Westfälische Nachrichten, Steinfurt
Ausgabe Nr. 266
Seite Nr. 17
Fotograf: Ralph Schippers

Der neu gestaltete Kinder- und Jugendbereich der Stadtbücherei im obersten Geschoss des Stadtweinhauses bot am Donnerstag die passende Kulisse für die Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung zwischen Bibliothek und Gymnasium Arnoldinum. Zwar gibt es schon seit Jahren eine Zusammenarbeit beider Institutionen, die sich unter anderem in Workshops oder Lesungen manifestierte. „Was bisher fehlte, war ein grundlegendes Konzept, das diese Zusammenarbeit systematisch fördert und vorantreibt“, betonte Bibliotheksleiter Kaj Dönneweg, bevor die Unterschriften gesetzt wurden. Die offizielle Bildungspartnerschaft hebe die Kooperation auf eine neue, verbindliche Ebene.

Ins gleiche Horn stieß für den neuen Partner Gymnasium Lisa Heuing. Die für die Leseförderung zuständige Lehrerin am Arnoldinum kündigte an, dass ein Leseförderungsprojekt künftig für jede Jahrgangsstufe verbindlichen Eingang in die Schulpläne finden werde. Auch solle jeder Arnoldiner einen Leseausweis der Stadtbücherei erhalten. „Die Stadtbibliothek hält eine mediale Fülle und eine Auswahl bereit, die wir als Schule nicht bieten können“, zeigte Schulleiter Jürgen Hornemann einen weiteren Vorteil der Partnerschaft auf.

Aus Sicht der Bibliothek ergänzte Leiter Dönneweg, dass die Zusammenarbeit ein wichtiger Baustein im Hinblick auf die Zukunftssicherung der Einrichtung ist. Angesichts bestenfalls stagnierender Ausleihzahlen gelte es, die Stadtbücherei zu einem Treffpunkt auszubauen. Auch und gerade für die junge Generation.

Der neu gestaltete Jugendbereich könnte dazu beitragen: Junge Nutzer haben unter dem Dach ihr eigenes Reich – mit kreisrund angeordneten Bildschirmplätzen, Cocktailsesseln mit Lounge-Charakter und tollem Ausblick auf die Stadt.